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Erstes Mal Metalkonzert

‚Was zur Hölle war das,‘ frage ich mich immernoch, wenn ich an den 09.12. zurück denke. Blind Guardian in Rijssen: es war WAHNSINN!

Das erste richtige Metalkonzert und dann auch noch mit der absoluten Lieblingsband. Mal ehrlich, hätte es auch schiefgehen können? Wahrscheinlich eher nicht.

Andererseits… wenn ich an den absoluten Reinfall mit der möchtegern voll harten Punkband Counterfeit denke, dann läuft mir ein Schauer den Rücken runter. DAS ist wirklich etwas das ich lieber vergessen würde.
Zu dem Konzert war ich Anfang des Jahres mit einer Freundin und dem besten Freund gegangen und glaubt mir einfach wenn ich sage: da verpasst man garnichts, wenn man die Band nicht kennt. Also nein, Finger weg, nicht googeln, nicht auf YouTube nachsehen.

Schnell zurück zu Blind Guardian, denn da wollte ich ja einen kleinen Konzertbericht schreiben. Wahrscheinlich wird der nicht gerade konstruktiv, aber egal, oder? Es geht ja schließlich ums erste Metalkonzert:

Mit dem Mann und unserem besten Freund bin ich schon am späten Mittag losgefahren. Vom erwarteten Stau war dann allerdings Nichts zu sehen, so dass wir ziemlich früh an der Location ankamen. Etwa drei Stunden zu früh… man hat ja sonst Nichts zu tun.
Überbrückt haben wir die Zeit mit einer großen Runde durch’s Gewerbegebiet und kleinem Sprachkurs mithilfe der Reklametafeln. (Vielleicht wurden wir aber auch für die ersten Spähtrupps einer Diebesbande gehalten, wie wir so im Halbdunkel um die Autohäuser gezogen sind. Zwei Männer und eine Frau, fast komplett in schwarz…)

Etwa eine halbe Stunde vor dem Einlass haben wir unsere Freunde gefunden und uns an der da noch relativ kurzen Schlange angestellt. Die Niederländer scheinen in dem Sinne echt extrem locker drauf zu sein. Trotz einer gemütlichen Runde durch die Location und einem Bier, standen wir immernoch in der zweiten Reihe vor der Bühne. Voll wurde es erst nach der Vorband.

(Übrigends hab‘ ich mich so richtig schön wohl gefühlt. Wenn in Deutschland nur auch alle Leute so groß wären! Wunderbar angenehm, wenn mal fast alle größer sind als man selbst.)

Als Vorband gab’s Cirrha Niva und die waren leider grauenhaft. Also wirklich, wirklich schlecht.
Vielleicht lag’s am Ton (man hat kein Wort verstanden), aber auch auf YouTube sagen sie mir eher nicht zu. Arme Kerle, sicher kein leichter Job.
Garnicht ging, dass so ziemlich die Hälfte der Leute um mich herum ihre Handys draußen hatten um Spiele zu spielen, zu chatten oder was auch immer.
Kann man sich die Band nicht wenigstens ansehen und höflich am Ende applaudieren? Ich finde das gehört sich so.

Blind Guardian waren dann wie erwartet top. Die Bühnenpräsenz von jedem einzelnen Mitglied war vom ersten Moment an berauschend. Ich bin immer noch ganz überwältigt wie wahnsinnig gut diese Band live ist (und nein, da spricht nicht nur der Fan).
Hansi hatte das Publikum sofort komplett in der Hand und Marcus, André und Frederik sind eine Augenweide auf der Bühne. Ehrlich gesagt hätt‘ ich gut das ganze Konzert einfach nur beobachten können ohne mich auch nur ein Stück zu bewegen. Ich bin ja eher der Typ Augen zu und genießen, oder in dem Fall: Augen auf und beobachten. Da mich unsere liebe Freundin aber ja in die zweite Reihe gezwungen hatte, ging das nicht ganz so gut. Gedankt sei ihr an dieser Stelle.

Übrigens waren auch die Leute um uns herum, abgesehen vom Handydebakel während der Vorband, alle super nett und freundlich und hatten eine Menge Spaß. Blind Guardian Fans wie sie beschrieben werden: textsicher und liebenswert.

Zwanzig Songs gab es für die feiernde Meute, inklusive dem kompletten Imaginations Album. Die Setlist sah wie folgt aus:

  1. The Ninth Wave
  2. Welcome To Dying
  3. Nightfall
  4. Time What Is Time
  5. Fly
  6. Imaginations From The Other Side
  7. I’m Alive
  8. A Past And Future Secret
  9. The Script For My Requiem
  10. Mordred’s Song
  11. Born In A Mourning Hall
  12. Bright Eyes
  13. Another Holy War
  14. And The Story Ends
  15. Into The Storm
  16. The Curse Of Feanor
  17. Valhalla
  18. Sacred Worlds
  19. The Bard’s Song
  20. Mirror Mirror

Nach dem Konzert ging es dann, nach einem Besuch beim Merchtisch, so langsam nach Hause.

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Und wie war’s nun, das erste Metalkonzert?
Atemberaubend, ein bisschen viel, aber auch ganz viel Spaß!

Eure Nici

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